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Eine neue Struktur wird von allen Mitarbeitern akzeptiert (Teil 2)
   
Changeprozess mit Dialogkarten
Eine neue Struktur wird von allen Mitarbeitern akzeptiert (1)
Kulturveränderung in einer Genossenschaft
Ein Team definiert seine Prozesse
Eine neue Struktur wird von allen Mitarbeitern akzeptiert (2)
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Veränderungsprozess in einem Kraftwerk (in Kooperation mit shm-netzwerk)

In Folge 1 ging es um ein Servicecenter, indem gemeinsam mit allen Beteiligten eine neue Struktur erarbeitet und umgesetzt wurde. Und zwar von Anfang an. Hier lief der Prozess etwas anders. Zuerst wurde eine neue Struktur durch das Management entwickelt, den Führungskräften vorgestellt und diskutiert, dann in den Genehmigungsprozess überführt und den Mitarbeitern vorgestellt. Nach dem ersten Aufschrei der Mitarbeiter und einer anhaltenden schlechten Stimmung kam unser Auftraggeber auf uns zu.

Das schreibt unser Kunde über das Projekt

"... mit Jahresbeging 2006 wurde entschieden, dass zwei eigenständig arbeitende leittechnische Werkstätten ... zu einer Werkstatt zusammengelegt werden sollen. In den ersten Wochen nach der Entscheidung zeigte sich sehr schnell eine deutliche Abneigung der Mitarbeiter gegen diese Veränderung. Für die Mitarbeiter war es die erste große Organisationsänderung seit Inbetriebnahme des Kraftwerks vor 20 Jahren. Für viele Mitarbeiter würde sich nicht nur das Aufgabengebiet ändern, sondern auch die direkten Vorgesetzten. Deshalb haben wir entschieden Sie zur externen Begleitung/Beratung einzuschalten, um die Mitarbeiter in den Veränderungsprozess einzubinden und dadurch die Akzeptanz zu erhöhen...

Das von Ihnen vorgeschlagene Vorgehen... war zielorientiert und erfolgreich. ... Die Mitarbeiter haben die Veränderung nicht nur akzeptiert, sondern auch als eine Investition der Werkstatt in die Zukunft erkannt. ...

Aufgrund Ihrer Art, mit den Mitarbeitern umzugehen, haben Sie erreicht, dass die anfängliche Distanziertheit der Mitarbeiter letztlich in Wertschätzung umgeschlagen ist. Dazu hat sicherlich Ihre offene, konstruktive und manchmal positiv unbequeme Art beigetragen. Wenn es darauf ankommt, sprechen Sie die Sprache der Werkstatt. Ihre Intention, Entscheidungen und Fakten klar und eindeutig zu formulieren, die Sachverhalte auf den Punkt zu bringen, nicht nach dem Mund der Auftraggeber zu reden, hat den Veränderungsprozess entscheidend vorangebracht.
...
Sie haben uns deutlich aufgezeigt, dass Veränderungsprozesse nicht "von alleine laufen", sondern dass viel Zeit investiert werden muss. Aufgrund Ihrer Beteiligung konnten wir jederzeit den roten Faden erkennen, der notwendig ist, um weitaus die meisten Mitarbeiter auf die Reise in eine neue Zukunft mitzunehmen.

Wir bedanken uns nochmals für Ihre wertvolle Unterstützung."